Was zuletzt geschah

Das letzte Halbjahr 2017/18 bot so einiges! Eins der spannendsten Ereignisse war mit Sicherheit die Möglichkeit, endlich mit den Kindern einen Ausflug machen zu können. Hier waren die Highlights ein Besuch am nahegelegenen, heiligen Krokodilteich, am Fluss Gambia, bei dem die Kinder etwas über Fischfang, das Konservieren von Fischen und Bootsbau lernen konnten. Am allerschönsten für alle war ohne Frage der Besuch am Meer, wobei sich die Kinder natürlich fragten, wo eine solch grosse Menge Wasser herkommen konnte.

Ein weiteres Highlight war dann die Weihnachtsfeier, bei der die Kinder sich natürlich über alle Maßen über ihre Geschenken freuten und sich im Anschluss auf das Festmahl stürzten. Hier wurde auch dafür gesorgt, dass viele andere Kinder des Dorfes und deren Familien mitversorgt wurden.

Darüber hinaus hatte die Schule viel Besuch, unter anderem vom zweiten Vorsitzenden Christian Borchert; Uwes Tochter und Mitnamensgeberin Christine Beckers und ihre Freundin Lea; unseren Berichterstattern Saskia Bontempi, Teresa Strüder und Julia Stark; unsere erste Hilfslehrkraft Franzi Schmeink und ihre achtköpfige Familie; Lea Ruhland, Max Peeters, Claudia Pelc und ihre Freundin Heike. Wir möchten nochmal allen aus tiefstem Herzen für ihren Besuch und ihren Einsatz danken.

Zu finanziellen Neuigkeiten wäre da zum einen die Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Kaiserplatz in Krefeld zu erwähnen, die in einer Spendenaktion 1810€ zusammengesammelt haben, was uns einen guten Start zum Bau der weiterführenden Schule im nächsten Winter ermöglicht. Zum anderen freuen wir uns über die regelmässige Auszahlung der Prämien von Amazon Smile und Gooding, die ein wilkommener Zuschuss zur Finanzkasse des Projekts ist. Vielen Dank, dass ihr bei euren Einkäufen immer an uns denkt.

Eine weitere besondere Aktionen kam in Form von ca. 500 selbstgestrickten Wollmützen, die von einer Unterstürzerin des Projekts aus Krefeld gespendet wurden! Einen Grossteil davon wurde beim Besonderen Weihnachtsmarkt verkauft und der Rest wurde anschliessend an alle Kinder und Lehrer und Angestellte der Schule verteilt! Die Mützen kamen unheimlich gut an und werden gerne getragen, da es auch in Gambia im Winter verhältnismässig kühl werden kann! Darüber hinaus haben wir so viele Sachspenden in Form von Schuhen, Trikots und Schultornistern bekommen, dass wir die Sachen an die Kinder verlost haben, was natürlich für eine Menge Spass sorgte.

Für das kommende Schuljahr werden wieder 45 neue Kinder in die erste Klasse aufgenommen, die sich riesig über eine Patenschaft freuen würden. Es solle doch kein Kind leer ausgehen.

Baumassnahmen gingen dieses Mal etwas schleppend voran, aber Uwe hat es geschafft, das Grundstück für die Weiterführende Schule klarzumachen und Wege anzulegen, so dass dem Bau des eigentlichen Gebäudes nichts mehr im Weg steht. Es sollen ein oder zwei Klassenzimmer und eventuell Lehrerzimmer gebaut werden. Es steht sogar schon der Anfang einer kleinen Mauer als Begrenzung! Darüber hinaus soll der bereits vorhandene Brunnen vertieft werden, um dann entsprechend wieder Beton für die Steine herstellen zu können.

An dieser Stelle will ich wieder einmal allen Paten, Unterstützern und freiwilligen Helfern unseres Projektes aus tiefstem Herzen danken. Ohne euch wäre es uns nicht möglich, unseren Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ein grosses Dankeschön auch an Markus, der als organisatorisch Bastion und Informationszentrum hervorragende Arbeit leistet. Der grösste Dank gebührt natürlich Uwe, der mit seiner Motivation und seinem Engagement der Dreh- und Angelpunkt dieses herrlichen Projektes ist.

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Ein Bericht aus erster Hand

Immer wieder bekommt Papa Buba Besuch aus Deutschland und dieses Mal war unter anderem Saskia Bontempi, eine unserer Pateneltern, für 3 Wochen vor Ort, um sich selber ein Bild von den Kindern, der Schule und dem Land machen zu können. Als sie wieder nach Hause kam, lag ihr so einiges auf dem Herzen:

„Meine Zeit in Gambia ist leider schon wieder zu Ende und ich bin wieder im kalten Deutschland .
Ich bin so unglaublich glücklich, dass ich diese Erfahrung machen durfte; es war kein Urlaub, sondern eine Lebenserfahrung.
Ich habe mich so in dieses Land verliebt und in diese wundervollen netten Menschen.
Ich habe soviel schönes gesehen, durfte mein Patenkind kennenlernen und die Schule dort, habe ein Krokodil gestreichelt, war in einem Afrikanischen Club, viel am Meer und habe so viele tolle Momente erleben dürfen.

Trotz der vielen wirklich schönen Momente gab es natürlich auch die extreme Armut, die man erst einmal verarbeiten muss, Ich habe Sachen gesehen, die ich nie wieder vergessen werde und ich für mein Leben in Deutschland einfach nur noch unglaublich dankbar bin, wenn man einmal gesehen hat, wie diese Menschen dort Leben müssen. Teilweise ohne Wasser und Strom, ohne regelmäßiges Essen und trotzdem sieht man nur lächelnde Menschen. Sollte man sich wirklich mal Gedanken machen, worüber wir uns im hohen Niveau beschweren .
Uwe Beckers, ich Danke dir von ganzen Herzen, das du mir diese Erfahrung ermöglicht hast.
Du bist ein bewundernswerter Mensch; was du alles geleistet hast und weiterhin für diese Menschen tust ist unglaublich und nicht in Worte zu fassen. Ich werde versuchen, dich so gut wie es geht weiterhin zu unterstützen, weil ich einfach gesehen habe, dass nur Bildung den Menschen aus dieser Armut raus hilft.
Ich bin wirklich sehr ungerne wieder nach Hause geflogen. Du hast mir das Gefühl gegeben, das mir an nix fehlt.
Ich habe in dieser Zeit so wunderbare Menschen kennengelernt, die mir jetzt schon so sehr fehlen. Also ist die Reise für nächstes Jahr schon in Planung.
…..
Gambia, wir sehen uns wieder.“

Dem habe ich nichts hinzuzusetzen.