Ein herzliches Dankeschön

Als Projekt, das hauptsächlich von Privatleuten getragen wird, freut man sich selbstverständlich unglaublich über jede auch noch so kleine Spende. Umso schöner ist es dann natürlich, wenn man grössere Spenden von Vereinen, Firmen oder, wie in unserem Fall, Schulen erhält.

Dieses Mal kommt die Hilfe von der Gesamtschule am Kaiserplatz in Krefeld. Hier kamen im Zuge einer 1-Euro-Aktion sage und schreibe 1.810,- € zusammen, die der didaktische Leiter Jan von der Heydt und Schülervertreter-Lehrerin Maria Akrivi unserem Projekt gespendt haben. Dies ist umso willkommener, da im Winter 2018/19 mit dem Bau der weiterführenden Schule begonnen werden soll und dann natürlich jeder Cent dringend gebraucht wird.

Auf eine gute Zusammenarbeit

In Zukunft soll es eine engere Zusammenarbeit mit der Gesamtschule in Form von Klassenfreundschaften und Informationsabenden geben.

An alle Schüler, Eltern und Lehrer der Gesamtschule am Kaiserplatz möchte ich nochmal aus tiefstem Herzen sagen: Dankeschön!

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Ein zweiter Bericht aus erster Hand

Ein weiterer Erfahrungsbericht von jemanden, der sich vor Ort ein Bild machen konnte. Diesmal von Teresa Strüder, die ein Praktikum an unserer Schule in Gambia absolviert hat. Danke Teresa für deine tolle Arbeit!

„Tubab, Tubab!“ – Meine Erfahrungen in Madina

„Ab dem ersten Tag wurde mir meine Ankunft sowohl durch Uwe und sein Team als auch durch die Einheimischen sehr leicht gemacht. Ich bin auf offene und interessierte, hilfsbereite und zufriedene Menschen getroffen, die mich sogleich ohne Vorbehalte willkommen hießen!
Ich habe einen bereichernden Austausch mit sowohl modernen als auch traditionellen Menschen gehabt, der mich in meiner europäischen Denkweise herausgefordert und meinen Horizont erweitert hat.
Dass ich so stark im europäischen Denken verwurzelt bin, tat mir manchmal auch echt weh. Wie soll ich meinem Freund erklären, warum ich das Zähneputzen nicht immer so ernst nehme, wie es mir mal eines Tages gepredigt worden ist? In solchen Momenten fühle ich mich peinlich berührt; mir wird die Selbstverständlichkeit und die Normalität bewusst, mit der ich zum Arzt gehe.
In anderen Momenten bin ich unserer modernen Denkweise aber auch echt dankbar, etwa dann, wenn man verständnislos gefragt wird, warum man denn mit 20 Jahren noch kein Kind hat.

Teresa wird umschwärmt

Bezogen auf den Austausch bin ich den Lehrern und Lehrerinnen sehr dankbar für ihre Offenheit und ihren Respekt mir gegenüber als junge Frau. Ich habe ihre Haltung sehr zu schätzen und zu nutzen gewusst. Denn ich hatte dadurch die Möglichkeit, offen und direkt mit ihnen zu reden, nachzufragen – auch kritisch – und gemeinsam alternatives Verhalten ausfindig zu machen.
Wir haben viel über Schulsysteme und die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler gesprochen, darüber, wie man sich verhalten sollte und was man verändern könnte.
Die Lehrer stoßen an ihre Grenzen (bezogen auf eigene Bildung, Vermittlung des Wissens), was aber auch nicht verwunderlich ist. Ein Universitätsbesuch mit einem Lehrer hat uns das verdeutlicht. In Gambia ist der Bildungsstand wesentlich niedriger.
Daher ist es umso schöner zu sehen, dass wir meistens aus den Gesprächen mit
neuem Input hervorgegangen sind und die einheimischen Lehrer und Lehrerinnen die Bereitschaft mitbringen, neue Wege zu gehen.
Die Wichtigkeit von Bildung habe ich deutlich zu spüren bekommen und ich bin mir darüber bewusster geworden. Hier ist unsere Bildung etwas ganz Normales, merke ich in Gambia jedoch plötzlich, wie wenig selbstverständlich Bildung doch in vielen Ländern dieser Welt ist und welche Auswirkungen mangelnde Bildung mit sich bringt, wie eng die Verbindung zwischen Bildung und Entwicklung ist.
Eine weitere Erfahrung, die mich staunen lies, war die Bedeutung der Kultur fürdie Menschen und wie sie diese gelebt haben, wie sehr sie die Einheimischen geprägt hat.
Vom „Aberglauben“ bis hin zu den verschiedenen traditionellen Kleidern, die ich beim Commonwealth sehen und kennenlernen durfte, war es sehr interessant für mich.
Ich könnte noch viel mehr erzählen… ich denke, man muss dort gewesen sein und das Land/Kultur und die Menschen erlebt haben, um zu verstehen, wovon ich spreche!
Ich kann es in Worte nicht gut fassen…es geht immer etwas verloren, was bis nach Deutschland nicht reicht.
Zurück im reichen Deutschland bin ich mir einmal mehr bewusst, wofür ich so
dankbar bin:
Die Einfachheit des eigenen Lebens während meines Aufenthaltes dort, die herzliche, zufriedene und offene Art der Einheimischen und die Arbeit mit den Menschen in der Schule! Danke für all die Erfahrungen!
Ich bin dankbar all den Menschen, die mir in Gambia so eine bereichernde Erfahrung ermöglicht haben. Meinen gambischen Freunden, die besonders außerhalb von Madina immer ein schützendes Auge für mich als „Tubab“ hatten, und mir ihre Kultur, ihre Gedanken näher gebracht und den Kontakt zu den Einheimischen erleichtert haben. Denn manchmal, wie gesagt, ist man eine richtige Europäerin!
Und dann natürlich ein großer Dank an Uwe! Du bist einfach klasse! Ich bin voller Demut beim Anblick deiner geleisteten Arbeit in Madina! Danke an all meine lieben Menschen in Gambia! Ich komme auf jeden Fall wieder!“

Ein Bericht aus erster Hand

Immer wieder bekommt Papa Buba Besuch aus Deutschland und dieses Mal war unter anderem Saskia Bontempi, eine unserer Pateneltern, für 3 Wochen vor Ort, um sich selber ein Bild von den Kindern, der Schule und dem Land machen zu können. Als sie wieder nach Hause kam, lag ihr so einiges auf dem Herzen:

„Meine Zeit in Gambia ist leider schon wieder zu Ende und ich bin wieder im kalten Deutschland .
Ich bin so unglaublich glücklich, dass ich diese Erfahrung machen durfte; es war kein Urlaub, sondern eine Lebenserfahrung.
Ich habe mich so in dieses Land verliebt und in diese wundervollen netten Menschen.
Ich habe soviel schönes gesehen, durfte mein Patenkind kennenlernen und die Schule dort, habe ein Krokodil gestreichelt, war in einem Afrikanischen Club, viel am Meer und habe so viele tolle Momente erleben dürfen.

Trotz der vielen wirklich schönen Momente gab es natürlich auch die extreme Armut, die man erst einmal verarbeiten muss, Ich habe Sachen gesehen, die ich nie wieder vergessen werde und ich für mein Leben in Deutschland einfach nur noch unglaublich dankbar bin, wenn man einmal gesehen hat, wie diese Menschen dort Leben müssen. Teilweise ohne Wasser und Strom, ohne regelmäßiges Essen und trotzdem sieht man nur lächelnde Menschen. Sollte man sich wirklich mal Gedanken machen, worüber wir uns im hohen Niveau beschweren .
Uwe Beckers, ich Danke dir von ganzen Herzen, das du mir diese Erfahrung ermöglicht hast.
Du bist ein bewundernswerter Mensch; was du alles geleistet hast und weiterhin für diese Menschen tust ist unglaublich und nicht in Worte zu fassen. Ich werde versuchen, dich so gut wie es geht weiterhin zu unterstützen, weil ich einfach gesehen habe, dass nur Bildung den Menschen aus dieser Armut raus hilft.
Ich bin wirklich sehr ungerne wieder nach Hause geflogen. Du hast mir das Gefühl gegeben, das mir an nix fehlt.
Ich habe in dieser Zeit so wunderbare Menschen kennengelernt, die mir jetzt schon so sehr fehlen. Also ist die Reise für nächstes Jahr schon in Planung.
…..
Gambia, wir sehen uns wieder.“

Dem habe ich nichts hinzuzusetzen.

Es ist viel passiert

In den letzten Monaten hat sich viel getan, sowohl für unsere Schule, als auch für das ganze Land.

Das Sportangebot für unsere Kinder hat sich enorm erweitert. Wir haben jetzt einen Volleyball- und einen Basketballplatz und eine Zuschauertribüne, die auch gleichzeitig bei Schulaufführungen und ähnlichem anwendbar ist.

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Die grössten Veränderungen gab es allerdings für das Land. Nach 22 Jahren Diktatur durch Yahya Jammeh wurde im Dezember Adama Barrow  zum neuen Präsidenten Gambias gewählt. Eine Entscheidung, die zunächst von Jammeh akzeptiert, nach kurzer Zeit allerdings angefochten und bezweifelt wurde. Jammeh weigerte sich, seinen Posten zu verlassen und rief den Notstand aus, um seine Position zu festigen. Man befürchtete grosse Unruhen, was dazu führte, dass viele Einheimische in den Senegal flüchteten und alle Touristen aus dem Land geflogen wurden.

So erging es auch unseren Lieben. Zuerst hatte Uwe seine Familie und Christian nach Hause geschickt, um sie in Sicherheit zu wissen, blieb aber selber noch mit Lea vor Ort, um den Kindern und ihren Eltern eventuell helfen zu können. Wenige Tage später wurden sie dann aber aus Sicherheitsgründen auch ausgeflogen und sind mittlerweile gut zu Hause angekommen.

In der Zwischenzeit hat nach Druck der Vereinten Nationen und Gambias Nachbarstaaten der alte Präsident den Weg ins Ausland eingeschlagen. Damit gibt es zum ersten Mal eine demokratische Regierung in Gambia. Ebenfalls erwähnenswert wäre die Ernennung einer Vizepräsidentin. Ein sehr starkes Symbol für ein Land, in dem Gleichgerechtigkeit immer noch ein sehr harter Kampf ist.

Wir wünschen der neuen Regierung alles Gute und danken Uwe von ganzem Herzen für seinen harte Arbeit im letzten Jahr. Mögen wir rosigeren Zeiten entgegen gehen.

Frohe Weihnachten und ein frohes, neues Jahr

Ein unbeschreiblich tolles Weihnachtsfest an unserer Emma – Christine – Grundschule Brikama Madina ging zu Ende.

Dieses Jahr wurde das Weihnachtsprogramm durch unsere Kinder organisiert und vorgeführt. Mit Unterstützung der Lehrer wurden schon Wochen vorher verschiedene Vorführungen, Gesang und Tänze eingeübt.
Schon früh morgens hatten sich viele Helfer eingefunden, um alles für ein schönes Weihnachtsfest vorzubereiten. Unsere Köchinnen hatten schon früh alle Hände voll zu tun, um auch alle Schulkinder satt zu bekommen. Es wurde natürlich großzügig gekocht, damit auch andere Dorfkinder anschließend essen konnten.

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Einige Kinder hatten schon früh morgens am Schultor gestanden, um eventuell einen Blick auf die vielen Geschenken zu erhaschen.
Nun war es soweit: um 13 Uhr wurde das Schultor geöffnet und die Kinder konnten essen, um anschließend mit vollem Bauch die Geschenke auf unserer neuen Schultribüne in Empfang nehmen zu können.

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Was für eine Freude und was für tolle Geschenke. Endlich war der große Tag gekommen, auf den alle gewartet hatten.
Mit unserer Schulhymne wurde das Fest eröffnet und die Vorführung konnte beginnen.
Es wurde getanzt, gesungen und vorgeführt, was den Kindern sichtlich großen Spaß gemacht hat. Aber auch die Eltern waren sichtlich stolz auf ihre Kinder.
Ich persönlich bin sehr erstaunt, wie selbstbewusst speziell die Mädchen aufgetreten sind.
Auch ist es ganz toll, dass die meisten Kinder ihren Auftritt in englischer Sprache bestritten hatten.
In den Pausen der verschiedenen Vorführungen konnte dann der Reis an die Familien verteilt werden. Auch Jankuba hat sich über den Kinderrollstuhl und seinen Geschenke- Koffer sehr gefreut. Danke hier auch noch mal an Puste Blume.

Ein unbeschreiblich toller Tag geht zu Ende. Die viele Arbeit aller Beteiligten das ganze Jahr über hat sich wieder gelohnt. Ganz großen Dank an alle, die mit mir daran glauben, dass es gemeinsam möglich ist, die Welt ein wenig besser zu machen.
Ich habe das beste Geschenk von allen bekommen.

Das Lächeln unserer Kinder.

Euch allen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest mit euren Lieben und einen guten Übergang ins neue Jahr.

Euer Papa Buba“

Weihnachtsmarkt, Teil 2

Nun ist der Besondere Weihnachtsmarkt überstanden und unsere Damen haben ein Rekordergebnis von 1.189,47 Euro mit nach Hause gebracht. Das ist der absolute Wahnsinn. Herzlichsten Dank an alle Planer, Bastler, Stricker, Brauer und Teilnehmer jedweder Form und Fassung.

Carmen, die diesjährige Organisatorin, hatte ihren Eindruck des Tages für uns niedergeschrieben:

„Um 8 Uhr kamen wir mit unserer Gruppe der Grundschule Gambia e.V. an unserem super vorbereiten Leihstand an, für den wir uns entschieden hatten, nachdem wir letztes Jahr schon um 7 Uhr anfangen mussten mit dem Aufbau.
Der Aufbau ging wie im Fluge und beim Glockenschlag 10 Uhr, war es so, als würde ein grosses Warenhaus das erste Mal öffnen; die Menschen strömten durch die Wege des Weihnachtsmarktes. Mit wenigen Pausen hatten wir ständig wundervolle, nette Menschen an unserem Stand. Gegen Mittag passierte das, was für uns echt die vermeintlich schwerste Hürde darstellte und wir als nicht elektrische Fachmänner das Zittern bekamen. Der Strom an unserem Stand fiel aus, aber warum? Wir suchten, aber fanden den Fehler einfach nicht. Nun ging ich auf die Suche nach dem Stromfachmann, der innerhalb kurzer Zeit gefunden wurde. Nach kurzem Test und Hin und Her drückte er nur den Knopf der Steckerleiste und es wurde Licht. Hahahahaha, da wurde mein Gesicht auf Anhieb rot 😉 Danke für die Hilfe. Der Rest des Tages war ein Traum für unsere Grundschule in Gambia.

Es war ein traumhaft schöner Tag mit Traumwetter und einem tollen Vorbereitungsteam    ‚ Besonderer Weihnachtsmarkt‘.
Wir danken für den Flair, welcher einfach einmalig ist und danken Ihnen, liebes Vorbereitungsteam!!!!

Mit Vorfreude, das wir auch bei dem 30. besonderen Weihnachtsmarkt dabei sein dürfen.“

22 Jahre Diktatur finden ein Ende

22 Jahre Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit und Demokratie.
Ein besonderer Tag für unsere Kinder, die Menschen in Gambia und für ganz Afrika.
Ein Diktator wurde abgewählt.
Trotz unzähliger Einschüchterungen und Morddrohungen, Abschaltung von Internet und Telefonverbindungen, Ausschluss der Oppositionsparteien von Rundfunk und Fernsehen haben die Menschen den Wechsel geschafft.
Unsere Schule hatten wir vorsichtshalber für eine Woche geschlossen und Vorräte besorgt.
Nach dem Wahltag eine lange Nacht der Ungewissheit und Angst. Überall gespenstige Ruhe. Nur weit entfernt waren zahlreiche Armeefahrzeuge zu hören.
Überall im Dorf konnte man die kleinen batteriebetriebenen Radios rauschen hören mit der Hoffnung auf Neuigkeiten.
Dann am nächsten Tag endlich die Erlösung.
Eine Koalition aus 90 % aller oppositionellen demokratischen Parteien hatte sich zusammengetan, um einen gemeinsamen neuen Präsident zu stellen. Und es hat geklappt.
Ein Happy End für die Menschen und mit der Hoffnung, dass die jungen Leute hier nun eine Zukunft bekommen und nicht weiterhin den oft todbringenden Weg nach Europa suchen.
Ein Land schreibt Geschichte und Papa Bubba war dabei.

Wir sind einfach nur Happy und freuen uns für und mit den Menschen in Gambia! Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an den zukünftigen Präsidenten Adama Barrow!

Neues aus Gambia

Unsere Container mit dem Bus, unserer Schulausstattung und alle Weihnachtsgeschenke sind endlich aus dem Hafen raus! Erst einmal wird alles in einer Halle eingelagert, um dann bei Bedarf nach und nach zur Schule gebracht zu werden. Leider sind die Ausgaben im Hafen im Vergleich zum vergangenen Jahr immens gestiegen!

Auch die Folgen der Regenzeit macht einem häufig einen Strich durch die Rechnung. Vielerorts sind die Strassen einfach gesperrt, so dass ein Durchkommen häufig nicht möglich ist. Ständig ist der Strom weg und auch die Internetverbindung ist sehr unzuverlässig im Moment!

Aber es gibt auch viel Gutes! Die Arbeiten an der Schultribüne für 250 Kinder sind im vollen Gange. Praktisch ein überdachtes Stadion mit Basketballkörben, das ebenfalls für Veranstaltungen der Dorfbewohner benutzt werden kann.

Unsere Aja hat viel angepflanzt auf dem Schulgelände und unser Hausmeister Papa Sule hält die Schule in Schuss, so gut er kann! Wir haben mittlerweile ein super Team mit toller Stimmung.

Unsere Kinder sind nicht mehr zu halten, seitdem Uwe wieder da ist. Überall singen sie den Papa Buba Song. Die Kiddis sind super happy und alle sprechen nur noch Englisch. Man kann sich einfach nur über die enorme Entwicklung der Kinder freuen. Ganz tolles Projekt.

Ein neuer Start

Für Uwe hat nun wieder die Arbeit vor Ort begonnen. Mit enormen Tatendrang und Lollis für alle im Gepäck ist er vor nunmehr einer Woche in Gambia angekommen. Alle waren hocherfreut über Papa Bubbas Heimkehr, was sich sich in vielen geschüttelten Händen von Seiten der Erwachsenen und herzlichen Umarmungen der Kinder widerspiegelte. Wir wünschen ihm alles Gute trotz 40 Grad bei schwülem Wetter und sind äusserst gespannt auf die Fortschritte der nächsten Monate.

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Aber dass bedeutet nicht, dass wir hier zu Hause auf der faulen Haut liegen. Die Vorbereitungen für den „Besonderen Weihnachtsmarkt“ am 03.12. in Krefeld sind in vollem Gange und auch dieses Jahr gibt es wieder viele Freiwillige, die fleissig waren und viel Verschiedenes für den Verkauf gestrickt, gebraut und gebastelt haben. Ihnen allen danken wir aus tiefstem Herzen, vor allen Dingen Carmen Kleiner, die dieses Jahr die Organisation übernommen hat. Alle sind herzlichst eingeladen, vorbeizuschauen und/oder für uns die Werbetrommel zu rühren. Unsere Damen sind nämlich auf extra viele Besucher eingestellt und wir wollen sie doch nicht enttäuschen.

Zum guten Schluss will ich mit einem Blick auf das kommende Weihnachtsfest nochmal darauf hinweisen, dass ihr auch diese Jahr wieder die Möglichkeit habt, schon beim Einkauf etwas Gutes zu tun. Meldet ihr euch nämlich vorher bei Gooding.de an, so werden bei allen Bestellungen über Amazon, Zalando und vielen anderen ein Teil eurer Einkaufssumme an uns gespendet. Also tut ihr nicht nur euren Lieben, sondern auch uns etwas Gutes. So leicht kann es sein.so-funktioniert-gooding-grafik-klein

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Ein Blick zurück, ein Blick nach vorne

Ein neues Schuljahr beginnt, mit vielen Herausforderungen für unsere Kinder, neuen Entdeckungen und ganz viel Spass. Eine gute Gelegenheit, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Denn es hat sich viel getan im letzten Jahr. Es sind drei weitere Klassen hinzugekommen, drei Lagerräume, das Lehrerzimmer konnte erweitert werden, die Kinder haben jetzt einen Spielplatz, auf dem sie sich austoben können und endlich konnte die Schulküche fertiggestellt werden.

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Eröffnung der Schulküche mit grossem Erfolg

Nun haben wir sieben Klassenräume für sechs Schulklassen mit insgesamt 239 Kinder und insgesamt 16 Mitarbeiter, die somit auch Nutzen aus unserem Projekt ziehen. Der Aufbau des Projektes Emma-Christine-Grundschule in Gambia ist somit weitestgehend abgeschlossen.

Aber das bedeutet noch lange nicht das Ende. Jetzt fangen wir erst richtig an.

Verein – und Schulvorstand haben sich dazu entschlossen, baldmöglichst mit dem Bau einer weiterführenden Schule mit dem Namen „Emma Christine Senior School“ zu beginnen.

Unser Ziel ist es, unsere Kinder von der Vorschule bis zur 12. Klasse zu begleiten, um später einen Abschluss mit Qualifikation für College oder Ausbildung zu ermöglichen. Wenn unsere Kinder das erreichen könnten, wären auch staatliche Förderungen möglich, um die College-Finanzierung zu gewährleisten.

Wir möchten uns dann anschließend auch dafür einsetzen, einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz z.B. im Tourismus für die Kinder zu finden. Dazu muss man wissen, dass der Tourismus in Gambia ein großer Wirtschaftssektor ist. Ich kann natürlich nicht versprechen, dass es alle unsere Kinder bis dorthin schaffen, aber wir werden unser Möglichstes tun.

Wir wünschen unseren Kindern alles, alles Gute für das kommende Jahr. Mögen sie vieles lernen und noch viel mehr verstehen.

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