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Angekommen

Bei meiner Ankunft wurde ich noch mit Regen empfangen und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 80 %.

An Schlafen ist in meinen ersten Nächten noch nicht zu denken so dick ist die Luft.

Nach meinen ersten Rundgängen auf meinem Grundstück und auch an der Schule weiß ich nun auch dass wieder sehr viel Arbeit auf mich zukommen wird.

Dennoch war die Freude meiner Ankunft wieder riesig. Alle Kinder sind wieder gewachsen und zum Glück haben alle die Regenzeit unbeschadet gut überstanden.

Nach Begrüßung der neu eingeschulten Kinder musste ich aber feststellen, dass nochmals 24 weitere Kinder den Weg zu uns gefunden haben sodass wir nun auf insgesamt ca. 425 Kinder kommen.

Es konnten nun dann 115 neue Kinder aufgenommen und keins musste abgewiesen werden.

Nach den ersten Zweifel ob wir alle Kinder beschulen und versorgen können denke ich dass wir das gemeinsam schaffen können.

Für mich persönlich doch ein tolles Gefühl das alle aufgenommen werden konnten und die freudigen Gesichter haben meine Zweifel auch schnell in neue Kraft gewandelt.

Der Vormittags und Nachmittagsunterricht ist gut angelaufen und es scheint erst mal alles unter Kontrolle zu sein.

Nun werde ich es in den nächsten Tagen erst mal langsam angehen lassen, mich an die Temperaturen gewöhnen aber dann soll es aber auch mit voller Fahrt losgehen.

An all unseren Aktivitäten werden wir euch dann wie immer in den nächsten Monaten mit vielen Fotos und Videos teilhaben lassen.

Es wird spannend und ich bin bereit.

Tolle Nachrichten für unsere Schule ! 👍

Nun hat sich das gambische Schulministerium doch nach etlichen Vorsprachen und Anträgen dazu durchgerungen uns einige staatliche Lehrer kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Nachdem wir dieses Jahr aus Kapazitätsgründen nur 41 Kinder aufnehmen wollten hätten etliche Kinder nicht den Weg in die Schule finden können.

Durch die Unterstützung des Ministeriums nehmen wir nun mindestens 85 Kinder verteilt auf 2 erste Klassen auf. Alle anderen Klassen könnten dann auch aufgestockt werden.

Somit könnten ab sofort alle Klassen 2-gleisig im Vormittags- und Nachmittagsunterricht geschult werden.

Ein ganz großer Schritt für uns und durch diese enorme Hilfe werden wir in den nächsten Jahren noch mehr Kinder aufnehmen können und hoffentlich kein Kind mehr abweisen müssen.

Auf diesem Wege auch nochmal meinen ganz lieben Dank an die Schulleitung und ganz besonders unsere gute Seele Aja Manka (Schulleiterin) die mit mir unermüdlich dafür beim gambianischen Ministerium gekämpft hat.

Die Freude bei den Kindern und Eltern und im ganzen Bezirk ist dementsprechend riesig.

Durch die höherer Schülerzahl hätten natürlich auch mehr Paten die Möglichkeit ein Patenkind zu unterstützen was uns sehr weiterhilft da wir uns im Küchenbetrieb und auch in vielen anderen Bereichen größer aufstellen müssen.

Im Anhang schon mal einige unserer neuer Kinder die Markus dann den neuen Paten in den nächsten Tagen vergeben wird.

Es wäre sehr hilfreich ihr könntet diesen Beitrag bei euch teilen.

Lieben Dank an alle die uns unterstützen oder uns in Zukunft unterstützen möchten.

Danke

euer

Papa Buba

Ausstellung

Seit Dienstag bis mindestens kommenden Samstag, steht die Ausstellung der Gesamtschule Kaiserplatz in Kooperation mit uns im Rahmen der Interkulturellen Woche Krefeld in der Mediothek Krefeld zum Anschauen und Besuch bereit!

Ein interessantes Ausstellungsstück wird noch nachgeliefert, aber ich bin mir sicher die Ausstellung lohnt sich bereits jetzt!!

…..hinterlasst einen Euro in der nicht zu übersehenden Spendendose als Beweis dass ihr dort wart 😉

Nimm mich mit Kapitän……

Der Container ist gepackt und macht sich in der nächsten Woche auf die Reise nach Gambia!

Es Weihnachtet sehr 💝🎁🎅🏽

Ein toller sonniger Tag geht zu Ende und es sind ca. 100 Leute unserem Aufruf zur Infoveranstaltung gefolgt.

Es wurden viele Gespräche geführt und viel Fragen beantwortet.

Liebe Unterstützer die schon bei uns in Gambia waren und uns in nächster Zeit in Gambia besuchen wollen sind zu einen netten Austausch angereist.

Der größte Teil der Weihnachtspakete sind nun auch eingetroffen.

Es geht gut voran und ich kann nun im Oktober mit eurem Rückhalt und großer Motivation nach Gambia reisen um unsere Pläne für die weiterführende Schule auch endlich umsetzen.

Ich freu mich darauf und werde euch an allem was wir so vor Ort machen wieder mir vielen Bildern und Berichten auf dem laufenden halten.

Nochmals auf diesem Wege ganz lieben Dank an alle die unser Projekt tragen und es so einzigartig machen.

Euer Papa Buba

Die Erde wird nass 🌧

Nun ist der Regen da und der Schulhof steht unter Wasser. Glücklicherweise sind die Klassen nicht vollgelaufen. So kann die Testphase für die Einschulung weitergehen.

Die Erde wird nass 🌧

Nun ist der Regen da und der Schulhof steht unter Wasser. Glücklicherweise sind die Klassen nicht vollgelaufen. So kann die Testphase für die Einschulung weitergehen.

Dachdecker

Der Bau einer weiteren Schulklasse in Madina macht Fortschritte. Heute wurde schon das Dach gedeckt. Die neuen Kinder können im September kommen.

Hurra 😀

Es sind nun auch an unserer Schule in Gambia Ferien und man sollte meinen, dass es ruhig an unserer Schule geworden ist.

So ist es aber nicht da die Test Phase für unseren neuen Kinder begonnen hat. Der Andrang ist riesig und jeder möchte eingeschult werden. Am ersten Tag waren es 69 Kinder und am 2. Tag schon 78 Kinder die getestet wurden.

Leider können wir dieses Jahr aus Platzgründen auch wieder nur 41 Kinder aufnehmen sodass wir ab September 350 Schulkinder zählen.

Für die neuen 41 Kinder suchen wir noch ab September Paten die eine Kind- oder Schulpatenschaft übernehmen möchten.

Sehr traurig für die Kinder die es nicht schaffen. Gerne würde ich alle nehmen aber leider fehlt uns der Platz und die Kapazität.

Aber ich gebe nicht nach und habe den Ehrgeiz in den nächsten Jahren noch mehr Platz zu schaffen um so viele Kinder wie möglich aufnehmen zu können..

Danke das ihr dabei seid.

Euer Papa Buba

Danke !

Bericht von Johanna Ellermann, Yelena Diarra, Nina Buß und Julia Stark über ihren Besuch bei uns in Gambia und der Arbeit an unserem Kooperations-Krankenhaus in Darsilami

Danke für eure tolle Arbeit, und wir freuen uns dass ihr uns schon bald wieder besuchen kommt!!! (y) (y) (y)

Hallo zusammen! Wir, Johanna, Yelena, Nina und Julia, sind Medizinstudentinnen an der Uni Essen. Diesen März haben wir drei Wochen bei Uwe in Gambia verbracht. Dort wollten wir im nahe gelegenen Krankenhaus in Darsilami, dem Remis Health Center, ein Praktikum absolvieren und die Emma-Christine-Grundschule in Madina kennenlernen.

Schon bei unserer Ankunft in Gambia wurden wir von Allen mit offenen Armen empfangen und fühlten uns so von Anfang an gut aufgehoben.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, in der wir auf viele offene und freundliche Leute trafen, eine Hochzeit besuchten und den Markt in Banjul kennenlernten, ging es schon direkt los ins Krankenhaus. Hier wurden wir direkt einmal ins kalte Wasser geworfen, denn jeder erste Dienstag im Monat ist „Clinic Day“, das heißt alle Mütter und schwangere Frauen aus der Umgebung kommen mit ihren Babys ins Krankenhaus, um untersucht und durchgeimpft zu werden – ein chaotischer, lauter, aber auch schöner erster Tag.

Den Großteil unseres Praktikums waren wir dann in der Wundversorgung tätig, was aufgrund von anderen Hygieneverhältnissen und mangelnden Materialien einige Herausforderungen mit sich brachte. Eins steht fest: Improvisieren können wir jetzt! Kompressen und sauberes Verbandsmaterial sind Mangelware, was das Säubern und Sauberhalten von Wunden ziemlich schwierig gestaltet.

Wir sahen viele Wunden die durch die richtige Versorgung und einfache hygienische Grundkenntnisse vermeidbar gewesen wären.

Auch dieses Jahr merkt man wieder: Wir in Deutschland meckern auf hohem Niveau. Im Krankenhaus haben wir eine Patientin behandelt, die in einen rostigen Nagel getreten war und deswegen wochenlang barfuß mit einer infizierten Wunde an der Fußsohle umherlief. Kein Wunder, dass die Wunde nicht heilte und sich schon in Richtung Blutvergiftung entwickelte: sie besaß keine Schuhe.

Zudem verbrachten wir jeweils abwechselnd einen Tag in der Krankenstation des Kindergarten Mühlheim im Nachbarort Marakissa, die nicht nur die Kinder dort, sondern die komplette Umgebung medizinisch erstversorgt. Auch hier vermittelte uns die Arbeit dort einen interessanten Einblick in die alltäglichen Abläufe und Verhältnisse.

Doch wir verbrachten nicht unsere gesamte Zeit in den Krankenstationen. An unseren freien Tagen schauten wir immer mal wieder in der Emma-Christine-Grundschule vorbei. Wir haben uns riesig gefreut, die Vorbereitungen und die Feierlichkeiten des Commonwealth Tags mitzuerleben: die vorfreudig aufgeregten Kinder in ihrer traditionellen Kleidung – inklusive Süßigkeiten im Haar -, die Musik und die ausgelassene fröhliche Stimmung, die einen sofort ansteckt, waren ein Erlebnis für sich das wir sicherlich nicht mehr vergessen werden.

Da wir im Vorfeld mit Uwe besprochen hatten, einen Vortrag in der Schule zum Thema Aufklärung, Gesundheit und Hygiene zu halten, bereiteten wir ihn vor Ort in Rücksprache mit David und Aja sowie der Headnurse „Aunty Fatou“ vor, die uns aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung viele hilfreiche Ideen und Tipps geben konnte. Obwohl wir zuerst Bedenken hatten, auch Tabuthemen in einer fremden Kultur anzusprechen, begegneten uns sowohl die Kinder als auch ihre Mütter, die wir ebenfalls separat in die Schule einluden, offen und interessiert, sodass wir schlussendlich über weitaus mehr Themen als ursprünglich geplant. So konnten wir beispielsweise auch über Verhütung und HIV sprechen und einige Vorurteile ausräumen.

Wir hoffen auch für die Zukunft weiteres medizinisches Personal für einen Aufenthalt in Gambia begeistern zu können, sodass auch der Aufklärungsunterricht weitergeführt werden kann.

Ein weiterer toller Ausgleich zum Arbeitsalltag, waren die vielen Gelegenheiten, sich das Land mit vielen seiner Facetten und Besonderheiten anzuschauen und kennenzulernen. Wir besuchten schöne Strände, beobachteten eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt und bekamen kulturelle Einblicke, die man als einfacher Tourist sicher nicht bekommen hätte. Außerdem trafen wir, wo immer wir auch hinkamen auf freundliche, hilfsbereite Menschen und schlossen viele neue Freundschaften. Wir vermissen Gambia schon jetzt und wollen so bald wie möglich wiederkommen!

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