Ausstellung

Seit Dienstag bis mindestens kommenden Samstag, steht die Ausstellung der Gesamtschule Kaiserplatz in Kooperation mit uns im Rahmen der Interkulturellen Woche Krefeld in der Mediothek Krefeld zum Anschauen und Besuch bereit!

Ein interessantes Ausstellungsstück wird noch nachgeliefert, aber ich bin mir sicher die Ausstellung lohnt sich bereits jetzt!!

…..hinterlasst einen Euro in der nicht zu übersehenden Spendendose als Beweis dass ihr dort wart 😉

Es Weihnachtet sehr 💝🎁🎅🏽

Ein toller sonniger Tag geht zu Ende und es sind ca. 100 Leute unserem Aufruf zur Infoveranstaltung gefolgt.

Es wurden viele Gespräche geführt und viel Fragen beantwortet.

Liebe Unterstützer die schon bei uns in Gambia waren und uns in nächster Zeit in Gambia besuchen wollen sind zu einen netten Austausch angereist.

Der größte Teil der Weihnachtspakete sind nun auch eingetroffen.

Es geht gut voran und ich kann nun im Oktober mit eurem Rückhalt und großer Motivation nach Gambia reisen um unsere Pläne für die weiterführende Schule auch endlich umsetzen.

Ich freu mich darauf und werde euch an allem was wir so vor Ort machen wieder mir vielen Bildern und Berichten auf dem laufenden halten.

Nochmals auf diesem Wege ganz lieben Dank an alle die unser Projekt tragen und es so einzigartig machen.

Euer Papa Buba

Hurra 😀

Es sind nun auch an unserer Schule in Gambia Ferien und man sollte meinen, dass es ruhig an unserer Schule geworden ist.

So ist es aber nicht da die Test Phase für unseren neuen Kinder begonnen hat. Der Andrang ist riesig und jeder möchte eingeschult werden. Am ersten Tag waren es 69 Kinder und am 2. Tag schon 78 Kinder die getestet wurden.

Leider können wir dieses Jahr aus Platzgründen auch wieder nur 41 Kinder aufnehmen sodass wir ab September 350 Schulkinder zählen.

Für die neuen 41 Kinder suchen wir noch ab September Paten die eine Kind- oder Schulpatenschaft übernehmen möchten.

Sehr traurig für die Kinder die es nicht schaffen. Gerne würde ich alle nehmen aber leider fehlt uns der Platz und die Kapazität.

Aber ich gebe nicht nach und habe den Ehrgeiz in den nächsten Jahren noch mehr Platz zu schaffen um so viele Kinder wie möglich aufnehmen zu können..

Danke das ihr dabei seid.

Euer Papa Buba

Danke !

Bericht von Johanna Ellermann, Yelena Diarra, Nina Buß und Julia Stark über ihren Besuch bei uns in Gambia und der Arbeit an unserem Kooperations-Krankenhaus in Darsilami

Danke für eure tolle Arbeit, und wir freuen uns dass ihr uns schon bald wieder besuchen kommt!!! (y) (y) (y)

Hallo zusammen! Wir, Johanna, Yelena, Nina und Julia, sind Medizinstudentinnen an der Uni Essen. Diesen März haben wir drei Wochen bei Uwe in Gambia verbracht. Dort wollten wir im nahe gelegenen Krankenhaus in Darsilami, dem Remis Health Center, ein Praktikum absolvieren und die Emma-Christine-Grundschule in Madina kennenlernen.

Schon bei unserer Ankunft in Gambia wurden wir von Allen mit offenen Armen empfangen und fühlten uns so von Anfang an gut aufgehoben.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, in der wir auf viele offene und freundliche Leute trafen, eine Hochzeit besuchten und den Markt in Banjul kennenlernten, ging es schon direkt los ins Krankenhaus. Hier wurden wir direkt einmal ins kalte Wasser geworfen, denn jeder erste Dienstag im Monat ist „Clinic Day“, das heißt alle Mütter und schwangere Frauen aus der Umgebung kommen mit ihren Babys ins Krankenhaus, um untersucht und durchgeimpft zu werden – ein chaotischer, lauter, aber auch schöner erster Tag.

Den Großteil unseres Praktikums waren wir dann in der Wundversorgung tätig, was aufgrund von anderen Hygieneverhältnissen und mangelnden Materialien einige Herausforderungen mit sich brachte. Eins steht fest: Improvisieren können wir jetzt! Kompressen und sauberes Verbandsmaterial sind Mangelware, was das Säubern und Sauberhalten von Wunden ziemlich schwierig gestaltet.

Wir sahen viele Wunden die durch die richtige Versorgung und einfache hygienische Grundkenntnisse vermeidbar gewesen wären.

Auch dieses Jahr merkt man wieder: Wir in Deutschland meckern auf hohem Niveau. Im Krankenhaus haben wir eine Patientin behandelt, die in einen rostigen Nagel getreten war und deswegen wochenlang barfuß mit einer infizierten Wunde an der Fußsohle umherlief. Kein Wunder, dass die Wunde nicht heilte und sich schon in Richtung Blutvergiftung entwickelte: sie besaß keine Schuhe.

Zudem verbrachten wir jeweils abwechselnd einen Tag in der Krankenstation des Kindergarten Mühlheim im Nachbarort Marakissa, die nicht nur die Kinder dort, sondern die komplette Umgebung medizinisch erstversorgt. Auch hier vermittelte uns die Arbeit dort einen interessanten Einblick in die alltäglichen Abläufe und Verhältnisse.

Doch wir verbrachten nicht unsere gesamte Zeit in den Krankenstationen. An unseren freien Tagen schauten wir immer mal wieder in der Emma-Christine-Grundschule vorbei. Wir haben uns riesig gefreut, die Vorbereitungen und die Feierlichkeiten des Commonwealth Tags mitzuerleben: die vorfreudig aufgeregten Kinder in ihrer traditionellen Kleidung – inklusive Süßigkeiten im Haar -, die Musik und die ausgelassene fröhliche Stimmung, die einen sofort ansteckt, waren ein Erlebnis für sich das wir sicherlich nicht mehr vergessen werden.

Da wir im Vorfeld mit Uwe besprochen hatten, einen Vortrag in der Schule zum Thema Aufklärung, Gesundheit und Hygiene zu halten, bereiteten wir ihn vor Ort in Rücksprache mit David und Aja sowie der Headnurse „Aunty Fatou“ vor, die uns aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung viele hilfreiche Ideen und Tipps geben konnte. Obwohl wir zuerst Bedenken hatten, auch Tabuthemen in einer fremden Kultur anzusprechen, begegneten uns sowohl die Kinder als auch ihre Mütter, die wir ebenfalls separat in die Schule einluden, offen und interessiert, sodass wir schlussendlich über weitaus mehr Themen als ursprünglich geplant. So konnten wir beispielsweise auch über Verhütung und HIV sprechen und einige Vorurteile ausräumen.

Wir hoffen auch für die Zukunft weiteres medizinisches Personal für einen Aufenthalt in Gambia begeistern zu können, sodass auch der Aufklärungsunterricht weitergeführt werden kann.

Ein weiterer toller Ausgleich zum Arbeitsalltag, waren die vielen Gelegenheiten, sich das Land mit vielen seiner Facetten und Besonderheiten anzuschauen und kennenzulernen. Wir besuchten schöne Strände, beobachteten eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt und bekamen kulturelle Einblicke, die man als einfacher Tourist sicher nicht bekommen hätte. Außerdem trafen wir, wo immer wir auch hinkamen auf freundliche, hilfsbereite Menschen und schlossen viele neue Freundschaften. Wir vermissen Gambia schon jetzt und wollen so bald wie möglich wiederkommen!

Herzlich Willkommmen,

wurden auch unsere vorerst letzten Besucher, Johanna, Nina, Yelena und Julia aus Deutschland.

Diesmal haben 4 Medizinstudenten den Weg zu uns gefunden, um in einem Nachbardorf in Darsilami an einem aus Deutschland geförderten Krankenhaus zu arbeiten.

Hier haben wir für die Zukunft eine Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und dem Krankenhaus vereinbart sodass unsere Kinder im Krankheitsfall sehr kostengünstig behandelt werden können.

Erfreulich ist auch dass es einen von Deutschland aus installierten Zahnarztcontainer gibt wo fachmännisch Zahnbehandlungen möglich sind.

Im Gegenzug werden wir versuchen interessierte Medizinstudenten aus Deutschland für eine freiwillige Zeit im Krankenhaus zu gewinnen.

Sollten also jemand Interesse haben kurze PN an mich oder Markus.

Nach einer herzlichen Begrüßung an unserer Schule wurden die Mädels auch am ersten Tag im Krankenhaus sofort eingesetzt und hatten auch reichlich zu tuen.

Aber nicht nur im Krankenhaus wird kräftig mit angepackt auch sind Info- Veranstaltungen in Ernährung – und Gesundheitsfragen an unsere Schule für Mütter und Kinder geplant.

Erfreulich ist das es auch hier in unserer Region wieder aufwärts geht, um den Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Auch bei dem Bau der nächsten Schulklasse geht es voran. Ich hatte mir eigentlich erhofft das Diese vor meiner Rückkehr noch fertig wird aber es ist leider manchmal nicht immer so einfach. Aber bis zur nächsten Einschulung der neuen Kinder im September sollte es dann wohl fertig sein.

Ich werde mich nun in den nächsten Tagen wieder auf meine Heimreise begeben, um mich für meinen Aufenthalt nächsten Winter vorzubereiten.

Danke an alle die mich die letzten Monate bei meinen Berichten aus Gambia begleitet haben und nochmal Danke an alle für euer Vertrauen und eure Unterstützung.

Euer Papa Buba Gambia Brikama Madina Westafrika

Ein hartes Stück Arbeit……

Ein hartes Stück Arbeit geht erst mal zu Ende

Die 1. Etappe vom Bau der weiterführenden Schule in Kitty ist abgeschlossen und wir konnten unser gestecktes Ziel erst mal erreichen.

Das Gelände ist ummauert, das Bohrloch ist fertig, der Bohrturm steht und ist aus Sicherheitsgründen ummauert. Die Schultore sind einbetoniert und funktionsfähig. Auch der Generator und die Brunnenpumpe sind somit sicher untergebracht.

Das Fundament für die ersten 3 Schulklassen ist gegossen.

Nun machen wir hier erst mal in Kitty Schluss und werden bei meiner nächsten Reise dann wieder viel Arbeit vor der Brust haben. Das wird dann auch wieder sehr sportlich da wir eine Reihe von Gebäuden (3 Schulklassen, Hausmeisterhaus, Toilettenanlage, Lehrerzimmer und ev. ein Lager) fertig stellen müssen damit die ersten Kinder dann im Sep. 2020 in die weiterführende Schule nach Kitty wechseln können.

Damit ist nach 3-monatiger intensiver Arbeit für uns dieses Jahr noch nicht Schluss da wir uns im Dorf und Schulvorstand entschlossen haben auf dem alten Schulgelände noch eine weitere Schulklasse zu errichten damit auch dieses Jahr wieder ca. 41 Kinder aufgenommen werden können. Die Bauarbeiten beginnen dann im Februar haben dann Zeit bis September.

Alles das geht nur weil wir alle gemeinsam an eine bessere und gerechtere Welt glauben.

Mein Motto „Mit wenig Mitteln viel erreichen“ kann funktionieren wie sich hier wieder gezeigt hat.

Jeder und auch noch so kleine materielle oder finanzielle Beitrag kann alles das schaffen was wir bis hier in den Letzten 5 Jahren geschafft haben.

Ich bin fest davon überzeugt das das Bauen von Schulen und Bildung die Armut Weltweit bekämpfen kann.

Ausbilden heißt Zukunft für Afrika und stoppt die Flucht der jungen Menschen aus deren Ländern.

Wenn man in allen Medien von „Flüchtlingsursachen bekämpfen“ redet hilft das nichts, wenn man es nicht konsequent angeht und nur sagt, um irgendeine Wahl gewinnen zu wollen.

Es ist wirklich notwendig den Leuten hier vor Ort Zukunftsaussichten zu ermöglichen damit diese im Land bleiben und auch die Möglichkeit haben das mit aufzubauen.

Wieviel Menschen müssen noch im Meer oder auf der Reise nach Europa sterben damit man das erkennt.

Wieviel Millionen oder sogar Milliarden Euro wurden in den letzten Jahren ausgegeben, um das Flüchtlingsproblem in Europa oder Weltweit zu lösen. Mit diesem Geld hätte man sicherlich ganz Afrika mit guten Schulen und gut qualifizierte Lehrer ausstatten können.

Aber auch die große Unruhe in Europa in den letzten Jahren hätte man sich sicherlich sparen können.

Man muss Schluss machen mit subventionierten Lebensmitteln aus Europa die den hiesigen Bauern keine Chance lassen die eigenen Produkte verkaufen zu können.

Man darf es nicht zulassen das asiatische Länder kommen, um Straßen zu bauen, um im Gegenzug das Meer leer zu fischen, um Fischmehl herzustellen, das an Vieh im eigenen Land verfüttert wird und die Boote der hiesigen Fische bleiben leer.

Was wir hier in den letzten Jahren hier in Gambia machen mag ein kleiner Schritt sein und das löst mit Sicherheit nicht alle Probleme hier aber am Anfang steht immer der erste Schritt.

Ich bin froh das wir gemeinsam bereit sind weitere Schritte zu gehen.

Danke dafür.

Euer Schulteam

Es geht wieder los 2018/19

Nach Uwes Ankunft war nun das erste Treffen mit Eltern und Dorfbewohnern in unserer Schule und es waren wieder viele Leute gekommen, um zu erfahren, was wir uns für diesen Winter vorgenommen haben und was uns erwartet.

Mit großer Hoffnung in unsere Arbeit und die Zukunft der Dorfkinder hörten alle gespannt zu, was es an Neuigkeiten gab; natürlich mit Übersetzer für die Eltern. Die Kinder verstehen einen ohne Probleme. Die Freude war groß, dass alles gut läuft und wir unsere Arbeit fortsetzen können.
Auf dem neuen Schulgelände wurde bereits der Brunnen  gebohrt und das erste Wasser sprudelt schon.

Nun kann unter Hochdruck mit dem Bau der Außenmauer und dem Fundament für vier Schulklassen begonnen werden. Zu dem Zweck wurde bereits mit dem Anfertigen der Steine und das Ausheben der Fundamente begonnen.

Das ist bei Temperaturen von über 40 Grad allerdings kein leichtes Unterfangen. Es ist wieder alles ein wenig schwierig, aber wir kommen voran.

Ausserdem kriegen wir wieder handfeste Hilfe aus Deutschland. Dieses Jahr in Form von Alica Kulej. Alica wird von November bis Februar bei uns an der Schule helfen. Ihre Erfahrungen will sie in ihrem eigens dafür angelegten Blog mit uns teilen. Da sind wir mal gespannt.