Herzlich Willkommmen,

wurden auch unsere vorerst letzten Besucher, Johanna, Nina, Yelena und Julia aus Deutschland.

Diesmal haben 4 Medizinstudenten den Weg zu uns gefunden, um in einem Nachbardorf in Darsilami an einem aus Deutschland geförderten Krankenhaus zu arbeiten.

Hier haben wir für die Zukunft eine Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und dem Krankenhaus vereinbart sodass unsere Kinder im Krankheitsfall sehr kostengünstig behandelt werden können.

Erfreulich ist auch dass es einen von Deutschland aus installierten Zahnarztcontainer gibt wo fachmännisch Zahnbehandlungen möglich sind.

Im Gegenzug werden wir versuchen interessierte Medizinstudenten aus Deutschland für eine freiwillige Zeit im Krankenhaus zu gewinnen.

Sollten also jemand Interesse haben kurze PN an mich oder Markus.

Nach einer herzlichen Begrüßung an unserer Schule wurden die Mädels auch am ersten Tag im Krankenhaus sofort eingesetzt und hatten auch reichlich zu tuen.

Aber nicht nur im Krankenhaus wird kräftig mit angepackt auch sind Info- Veranstaltungen in Ernährung – und Gesundheitsfragen an unsere Schule für Mütter und Kinder geplant.

Erfreulich ist das es auch hier in unserer Region wieder aufwärts geht, um den Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Auch bei dem Bau der nächsten Schulklasse geht es voran. Ich hatte mir eigentlich erhofft das Diese vor meiner Rückkehr noch fertig wird aber es ist leider manchmal nicht immer so einfach. Aber bis zur nächsten Einschulung der neuen Kinder im September sollte es dann wohl fertig sein.

Ich werde mich nun in den nächsten Tagen wieder auf meine Heimreise begeben, um mich für meinen Aufenthalt nächsten Winter vorzubereiten.

Danke an alle die mich die letzten Monate bei meinen Berichten aus Gambia begleitet haben und nochmal Danke an alle für euer Vertrauen und eure Unterstützung.

Euer Papa Buba Gambia Brikama Madina Westafrika

Werbeanzeigen

Ein hartes Stück Arbeit……

Ein hartes Stück Arbeit geht erst mal zu Ende

Die 1. Etappe vom Bau der weiterführenden Schule in Kitty ist abgeschlossen und wir konnten unser gestecktes Ziel erst mal erreichen.

Das Gelände ist ummauert, das Bohrloch ist fertig, der Bohrturm steht und ist aus Sicherheitsgründen ummauert. Die Schultore sind einbetoniert und funktionsfähig. Auch der Generator und die Brunnenpumpe sind somit sicher untergebracht.

Das Fundament für die ersten 3 Schulklassen ist gegossen.

Nun machen wir hier erst mal in Kitty Schluss und werden bei meiner nächsten Reise dann wieder viel Arbeit vor der Brust haben. Das wird dann auch wieder sehr sportlich da wir eine Reihe von Gebäuden (3 Schulklassen, Hausmeisterhaus, Toilettenanlage, Lehrerzimmer und ev. ein Lager) fertig stellen müssen damit die ersten Kinder dann im Sep. 2020 in die weiterführende Schule nach Kitty wechseln können.

Damit ist nach 3-monatiger intensiver Arbeit für uns dieses Jahr noch nicht Schluss da wir uns im Dorf und Schulvorstand entschlossen haben auf dem alten Schulgelände noch eine weitere Schulklasse zu errichten damit auch dieses Jahr wieder ca. 41 Kinder aufgenommen werden können. Die Bauarbeiten beginnen dann im Februar haben dann Zeit bis September.

Alles das geht nur weil wir alle gemeinsam an eine bessere und gerechtere Welt glauben.

Mein Motto „Mit wenig Mitteln viel erreichen“ kann funktionieren wie sich hier wieder gezeigt hat.

Jeder und auch noch so kleine materielle oder finanzielle Beitrag kann alles das schaffen was wir bis hier in den Letzten 5 Jahren geschafft haben.

Ich bin fest davon überzeugt das das Bauen von Schulen und Bildung die Armut Weltweit bekämpfen kann.

Ausbilden heißt Zukunft für Afrika und stoppt die Flucht der jungen Menschen aus deren Ländern.

Wenn man in allen Medien von „Flüchtlingsursachen bekämpfen“ redet hilft das nichts, wenn man es nicht konsequent angeht und nur sagt, um irgendeine Wahl gewinnen zu wollen.

Es ist wirklich notwendig den Leuten hier vor Ort Zukunftsaussichten zu ermöglichen damit diese im Land bleiben und auch die Möglichkeit haben das mit aufzubauen.

Wieviel Menschen müssen noch im Meer oder auf der Reise nach Europa sterben damit man das erkennt.

Wieviel Millionen oder sogar Milliarden Euro wurden in den letzten Jahren ausgegeben, um das Flüchtlingsproblem in Europa oder Weltweit zu lösen. Mit diesem Geld hätte man sicherlich ganz Afrika mit guten Schulen und gut qualifizierte Lehrer ausstatten können.

Aber auch die große Unruhe in Europa in den letzten Jahren hätte man sich sicherlich sparen können.

Man muss Schluss machen mit subventionierten Lebensmitteln aus Europa die den hiesigen Bauern keine Chance lassen die eigenen Produkte verkaufen zu können.

Man darf es nicht zulassen das asiatische Länder kommen, um Straßen zu bauen, um im Gegenzug das Meer leer zu fischen, um Fischmehl herzustellen, das an Vieh im eigenen Land verfüttert wird und die Boote der hiesigen Fische bleiben leer.

Was wir hier in den letzten Jahren hier in Gambia machen mag ein kleiner Schritt sein und das löst mit Sicherheit nicht alle Probleme hier aber am Anfang steht immer der erste Schritt.

Ich bin froh das wir gemeinsam bereit sind weitere Schritte zu gehen.

Danke dafür.

Euer Schulteam